Die folgenden Fotografien stammen aus dem Bestand des Gelnhäuser Stadtarchivs.
Behelfsheime in Gelnhausen
Die folgende Übersicht zeigt Fotos von Behelfsheimen, die seinerzeit über das gesamte Stadtgebiet verteilt waren.
Die Bilder und die dazugehörigen Details stammen aus dem Gelnhäuser Stadtarchiv. Wer die Aufnahmen angefertigt hat, ist unbekannt.
Neben den Holzhäusern gab es entlang des Uferwegs eine Reihe von Baracken aus Wellblech, wie auf dem Bild oben. Die Mobilar der Häuser bestand oft aus Feldbetten der US-Army; als Schüsseln wurden Stahlhelme der US-Soldaten verwendet. Der ganze Stolz der Bewohner waren die großen Puppen in Tüllkleidern, die es an den Losbuden auf dem Schelmenmarkt zu gewinnen gab. Die Puppen waren als Dekoration auf den Feldbetten drapiert.
Auf der Höhe des Flugplatzes, heute Dammstraße, gab es den sogenannten "Schuttplatz", eine Müllkippe, auf der Abfälle und Sperrmüll vor sich hin kokelten. Die Bewohner der Barracken durchsuchten die Müllberge nach Brauchbaren für den Eigengebrauch oder zum Verkaufen an Schrotthändler.
Mit dem Bau der ersten Sozialwohnungen am Nippel, im Gelnhäuser Osten, wurde die Siedlung abgebaut und nach und nach durch massive Einfamilienhäuser ersetzt.
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Das Gebäude im Lohmühlenweg, direkt vor den Sportanlagen, diente später dem Gelnhäuser Fußballclub 1. GFC 03 und dem Gelnhäuser Billardclub 1962 e.V. als Sportheim.






